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Die Osteoporose ist eine heimtückische Erkrankung des Knochenstoffwechsels, die zuerst unbemerkt und ohne Schmerzen verläuft. Sie wird meistens durch Zufall entdeckt, wenn es bei Stürzen zu Knochenbrüchen kommt, die nur sehr schlecht oder gar nicht mehr heilen.

In der Wirbelsäule kommt es durch die Osteoporose zu Wirbeleinbrüchen, die die Wirbelsäule zu einem Fragezeichen verformen. Im Schulterbereich bildet sich ein Buckel, der Bauch wird vorgeschoben und im unteren Bereich entsteht ein extremes Hohlkreuz. Die Rückenmuskeln werden dadurch an einigen Stellen ständig überdehnt und bilden sich an anderen Stellen zurück, weil sie dort nicht bewegt werden. Dadurch entstehen unerträgliche Rückenschmerzen. Mit der Zeit wird man immer kleiner und die schöne Hose, die im letzten Jahr noch so tadellos saß, ist plötzlich viel zu lang.

Die Osteoporose wurde auch "Altfrauenkrankheit" genannt, weil sie nach den Wechseljahren auftritt, wenn der Körper die Hormonproduktion einstellt. Aber auch Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebennieren sowie viele Medikamente z.B. Kortison, die wegen anderer Erkrankungen eingenommen werden müssen, begünstigen die Entstehung der Osteoporose.

Da die Osteoporose inzwischen mehr beachtet wird, weiß man, dass nicht nur die "alten Frauen" von der Krankheit geplagt werden. In unserer Selbsthilfegruppe geht die Altersspanne von 35 - 85 Jahre und jeder 8. Kranke ist ein Mann.