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Koordinatorin

Tanja Martens
Tel. 040-529 83 680

Tanja Martens
Leiterin der Schularbeit
Kreis Segeberg

Kurhausstraße 2    
23795 Bad Segeberg

t.martens[at]drk-segeberg[dot]de

Tel: 04551/ 992-0
Mobil: 0171-38 57 992

Bürozeit in Segeberg:
mittwochs 9.30 Uhr - 13.30 Uhr

Kontakt

Sölve Kebel

DRK Norderstedt
Ochsenzoller Str. 124
22848 Norderstedt
Telefon 040 523 18 26

E-Mail:
info[at]drk-norderstedt[dot]de

Büro-Öffnungszeiten:

Montag: 9-12 Uhr

Dienstag: 9-12 Uhr

Mittwoch: 9-12 Uhr

Donnerstag:
     9-12, 15-18 Uhr

Freitag: 9-12 Uhr

Schulsanitätsdienst

Was macht der Schulsanitätsdienst?

Er leistet in der Schule in Notfällen Erste Hilfe, dokumentiert die Hilfeleistung, ist für  die Überprüfung und Ergänzung der Verbandsmaterialien zuständig, achtet auf  Gefahrenquellen in der Schule und hilft bei der Beseitigung dieser. Er sichert Veranstaltungen  in der Schule, wie Sportfeste oder Wandertage ab. Kurzum: Er sorgt für mehr Sicherheit in der Schule.
Wer kann Schulsanitäter werden?

Alle Schüler/-innen, die eine Erste-Hilfe-Grundausbildung haben und sich reif genug für diese Aufgabe fühlen. Vorraussetzung ist natürlich, dass es an der Schule einen Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes gibt und sichergestellt ist, dass Interessierte gründlich in Erster Hilfe geschult und durch eine Kooperatinslehrerin oder einen Kooperationslehrer betreut werden können.


Wie viel Zeit nimmt der Schulsanitätsdienst in Anspruch?
Der Schulsanitätsdienst wird meist in Form einer Arbeitsgemeinschaft an der Schule angeboten. Regelmäßige Treffen sind also Pflicht. Die Erste-Hilfe-Ausbildung zu Beginn findet in der Regel während der Schulzeit statt. Dazu kommt der über einen Plan geregelte tägliche Dienst. Gerade in den Pausen sollte der Schulsanitätsdienst präsent, in Notfällen aber auch in der Unterrichtsstunde erreichbar sein. 

Was muss die Schule tun?
Die Schule muss ihren Schulsanitätsdienst finanziell und organisatorisch unterstützen. Sie muss einen geeigneten Raum für die Versorgung der Verletzten sowie das notwendige Verbandzeug bereitstellen. Außerdem sollte ein/-e Kooperationslehrer/-in die Betreuung des Schulsanitätsdienstes übernehmen.

Was hat die Schule davon?
Schulsanitäter/-innen sind darin ausgebildet, Gefahren zu vermeiden. Passiert doch etwas, sind sie sofort zur Stelle, helfen kompetent und verrringern so die Unfallfolgen. Darüber hinaus werden im Schulsanitätsdienst Menschlichkeit, Hilfeleistung und Toleranz trainiert, was wiederum das soziale Klima der Schule positiv beeinflusst.

Was passiert im Notfall?
Innerhalb des Schulsanitätsdienstes gibt es feste Teams, die abwechselnd für den Einsatzfall eingeplant werden. Passiert tatsächlich etwas, muss das Team, das gerade Dienst hat, über Durchsagen, Funkgeräte oder Boten informiert werden. Es kümmert sich dann am Unfallort um die Verletzten oder Erkrankten, veranlasst gegebenenfalls die Alarmierung des Rettungsdienstes und leistet Erste Hilfe. Anschließend wird der Einsatz für eventuelle Versicherungsfragen dokumentiert.
Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es ?

Grundlehrgang
Ein kostenloses, vom Bundesministerium des Inneren, gefördertes Angebot zur Grundschulung der neuen SUS in Erste Hilfe und Katastrophenschutz. Da die Förderung dieses Projektes jedes Jahr neu entschieden wird, können Kursplanungen für das Folgejahr nur unter Vorbehalt gemacht werden.

Hier sind die 7. -9. Klassen angesprochen, SUS von 10 bis 16 Jahren.
Die Schulung findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei Ihnen in der Schule statt, beinhaltet 12 Unterrichtseinheiten und ist pro Schule einmal im Jahr möglich.


Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es ?
Wir bieten verschiedene Möglichkeiten der Fortbildung an, diese können Sie gerne bei uns erfragen.

Verknüpfung mit dem Jugendrotkreuz
   Das JRK ist der Jugendverband des DRK. Wir wünschen uns, dass die SSD´ler sich in Ihrem Ort, dem JRK, soweit vorhanden, anschließen.
   Eine Mitgliedschaft ist kostenlos, es kann jeder der möchte - nicht nur SSD´ler -, Mitglied werden und es finden regelmäßig Gruppenstunden statt.
   Aber nicht nur Gruppenstunden werden geboten, auch tolle Aktionen, Zeltlager, Veranstaltungen, Wettbewerbe, internationale Begegnungen und Kampagnen.

Vielleicht bekommt Ihre Schule genügend SUS und SSD´ler zusammen, dann könnten diese als Gruppe, im Namen Ihrer Schule, auf Wettbewerbe des Jugendrotkreuzes gehen, sofern sie dann im JRK sind.

Haben die SUS / SSD´ler dann sogar Lust auf die eigene Leitung einer Gruppe bekommen, können Sie ab 16 Jahren eine Gruppenleitergrundausbildung machen.

Betreuungsphase
Die weitere Betreuung und Fortbildung wird durch einen SSD-Koordinator des Roten Kreuzes durchgeführt. Dieser kommt bei Bedarf und zu regelmäßigem Austausch in die Schule.


Gerne stehe ich für Ihre Fragen zur Verfügung.
Tanja Martens